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Wie du mit 3 Pinseln ins Tabletop Hobby startest! | Knud Pixel Play

Wie du mit 3 Pinseln ins Tabletop Hobby startest!

Pinsel Winsor Newton Series 7 Kollektion

Wie du mit 3 Pinseln ins Tabletop Hobby startest!

Mit dem richtigen Pinsel malt ihr die schönsten Modelle! Diese drei Pinsel braucht ihr als Anfänger wirklich:

 

3 Pinsel reichen für den Tabletop-Einstieg und lange danach

Viele Tabletop-Neulinge denken häufig: „Je kleiner der Pinsel, desto besser kann ich damit malen“. Das stimmt aber nur zum Teil. Wie bei einem Wikinger, sind für einen guten Pinsel 3 Dinge besonders wichtig: Haare, Bauch und Spitze!

Die Haare entscheiden wie widerstandsfähig und flexibel euer Pinsel ist. Der Bauch nimmt die Farbe auf und die Spitze bestimmt den Detailgrad, den der Pinsel malen kann. Um eigentlich jedes Detail an einer gewöhnlichen Tabletop Figur zu bemalen reichen 3 Pinsel in 2 Sets völlig aus – also 2×3 Pinsel. Warum 2×3 Pinsel und was meinst du mit Sets?

Ich empfehle euch je ein Set für Metallfarben und für „normale“ Farben, bestehend aus den folgenden Pinseln. Wie ihr sicher schon bemerkt habt, befinden sich in Metallfarben Glitzerpigmente. Blöd allerdings wenn ihr mit dem selben Pinsel direkt hintereinander erst eine Rüstung und dann einen Lederwamst bemalt und beide plötzlich um die Wette funkeln. Es kann immer passieren, dass Glitzerteile in den Haaren des Pinsels hängen bleiben, selbst wenn ihr getrennte Wasserbehälter verwendet.

 

Achtet bei euren Pinseln auf Qualität

Es soll namhafte Hersteller geben, die euch für fast jede Lebenslage einen eigenen Pinsel verkaufen. Ein ganzes Set kostet dann schnell mehr als 100 EUR. Ihr braucht aber nur die folgenden drei Pinsel um fast alles zu bemalen. Für jeden Pinsel habe ich euch zwei Alternativen zusammengestellt, die sich vor allem durch den Preis unterscheiden. Ihr solltet gerade bei den Pinseln nicht sparen. Qualität kostet und ein guter Pinsel kann euch gerade am Anfang sehr viel helfen, außerdem halten Qualitätspinsel bei richtiger Pflege wesentlich länger.

 

  • Allround-Pinsel
  • Trockenbürst-Pinsel oder auch Dry-Brush
  • Detail-Pinsel oder auch Detail-Brush
  • Optional: Tusche- oder Shade-Pinsel
  • Optional: Mischpinsel

 

Allround-Pinsel – für eigentlich alles

Diesen Pinsel werdet ihr wahrscheinlich am meisten in der Hand halten. Bis auf wirklich kleine Details, male ich mit meinem Allround-Pinsel die gesamte Figur. Der Vorteil liegt in der Ergonomie. Ein guter Allround-Pinsel hat einen großen Bauch und eine feine Spitze. Der Bauch hält viel Farbe und ihr müsst selten zurück zur Farb-Tankstelle. Die Spitze erlaubt es euch die meisten Details zu bemalen, ohne das ihr extra zum Detailpinsel greifen müsst. So habt ihr mehr Zeit für eure Arbeit.

Ich hatte einige Fehlkäufe, aber ich habe meinen idealen Allround-Pinsel gefunden. Mein Favorit kommt aus der berühmt Winsor Newton Series 7, kauft am besten die Größe "2". Als günstigere Alternative kann ich euch den da Vinci Serie 1610 in Größe „8“ empfehlen. Der Preisunterschied ist jedoch minimal.

 

Geheimtipp:

Kauft bei Winsor & Newton lieber die Standardserie statt der speziellen Miniature-Serie. Die Standardserie hat erst den Bauch und die Spitze die wir suchen.

 

Dry-Pinsel – der Widerstandsfähige

Pinsel Games Workshop Citadel Dry Brush Small

Hier kommt es auf Ausdauer und Durchhaltevermögen an. Trockenbürsten, oder Dry-Brushing, ist eine Technik die euren Pinseln sehr viel abverlangt. Um die Technik gut anzuwenden braucht ihr einen Borstenpinsel. In dieser Kategorie kann man vertrauensvoll zu den Dry-Brushes von Games Workshop greifen. Sie eigenen sich perfekt zum Trockenbürsten. Ich empfehle euch den Citadel Dry-Brush Small. Zum detaillierteren Trockenbürsten nehmt ihr den Pinsel einfach seitlich.

Als günstigere Alternative reicht ein einfacher No-Name-Borstenpinsel aus dem Schreibwarenhandel. Er wird jedoch nicht so ein feines Ergebnis liefern, kostet aber dafür nur 2-3 EUR.

 

Detail-Pinsel – der fürs Auge

Pinsel Winsor Newton Series 7 Schachtel

Der Detail-Pinsel ist euer Augenmaler. Mit ihm malt ihr wirklich die kleinsten der kleinen Details und Highlights. Er sollte eine möglichst feine Spitze haben. Durch den kleineren Bauch müsst ihr auch öfters neue Farbe von eurer Palette holen. Beim Detail-Pinsel solltet ihr auch zu Winsor & Newton greifen – ebenfalls Series 7 in der Größe „00“. Es gibt noch „000“ aber ich bevorzuge den etwas größeren Bauch des „00er“s. Alternativ ist einer der Artificer Pinsel von Games Workshop eine gute Wahl, wenn auch im Vergleich etwas teurer.

 

Optional – der Shade-Pinsel

Beim Tuschen geht es darum eine sehr flüssige Farbe in großer Menge auf die Figur aufzutragen. Tusche kann recht aggressiv sein und eure guten Pinsel angreifen. Hier kann es sich lohnen einen günstigeren Shade-Pinsel zu kaufen. Kauf euch entweder einfach einen dritten Allrounder oder den Citadel Shade M von Games Workshop. Letzter ist sicher die günstiger Wahl und reicht völlig aus.

 

Optional – der Mischpinsel

Farbe aus dem Pot auf die Palette aufzutragen und die Farben auf der Palette zu mischen beansprucht eure Pinsel sehr. Nehmt hier am besten einen alten Allrounder oder einen günstigen Haarpinsel, zum Beispiel den Citadel Base Brush M von Games Workshop. Als Einsteiger könnt ihr auch einfach auf einen Pinsel, extra zum Mischen, verzichten.

 

Pinsel für Panzer und Co.

Diejenigen unter euch die Panzer, Flugzeuge und Terrain bemalen, werden jetzt ächzen: „Wie soll ich mit diesen kleinen Pinseln je fertig werden?“. Die von mir gezeigten Pinsel gibt es in unterschiedlichen Größen. Wenn ihr größere Modelle bemalt, kauft euch größere Pinsel. Das beschleunigt euer Projekt und euer Handgelenk wird es euch danken 🙂

 

Quelle:

Wikipedia

Wikipedia

Bildquellen:

Games Workshop

Winsor & Newton

Winsor & Newton