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3 Kleber für den Start ins Table Top Hobby | Knud Pixel Play

3 Kleber für den Start ins Table Top Hobby

Grundlagen Kleben Titel

3 Kleber für den Start ins Table Top Hobby

Hört auf an eurem Klebstoff zu schnüffeln! Schauen wir wozu ihr das Zeug im Table Top Hobby braucht und welche drei Kleber ihr auf jeden Fall in eurer Projektbox haben solltet.

 

Kleben – einfach aber großer Schritt

Euch wird aufgefallen sein, dass eure Figuren nicht in einem Stück bei euch ankommen.  Nachdem Ihr die Einzelteile aus dem Gussrahmen befreit habt, müssen sie erst einmal zusammengebaut werden.

Table Tops, wie Warhammer und Co., bestehen nicht nur aus Malen oder Spielen, sondern auch Bauen. Ihr sucht euch die coolsten Waffen und Gesichter und modelliert die fettesten Posen für eure Plastikfreunde. Damit die Posen so bleiben, braucht es Kleber.

Keine Sorge, Kleben ist einer der einfachsten Schritte am ganzen Hobby – aber der Schritt bei dem gefühlt am meisten passiert!

Ich hatte noch nie Probleme mit schlechtem Halt, auseinanderfallenden Figuren oder sich auflösenden oder verstopfenden Kleber. Geht sorgsam mit euren Figuren um und es kann nichts schiefgehen.

Der richtige Kleber für das Material und etwas Geduld solltet ihr mitbringen 😉

 

Diese 3 Kleber braucht ihr

Wenn ihr nur Plastik-Miniaturen bemalt, kommt ihr mit zwei Klebern aus. Wenn Metall- oder Resin-Miniaturen am Programm stehen, braucht ihr noch einen Dritten, nämlich Sekundenkleber.

 

Kunststoffkleber

Grundlagen Kleben Kunststoffkleber

Der Allroundkleber für eure Plastik-Miniaturen. Mit ihm klebt ihr alle Plastik-Plastik-Verbindungen. Die Kleber sind meistens in kleinen Flaschen mit einer Metallspitze zu bekommen.  Die Metallspitze ist praktisch um den Kleber präzise aufzutragen.

Es gibt hier gute Produkte von fast allen großen Herstellern: Uhu, Pattex, Revall und auch Games Workshop. Die Games Workshop Kleber sind gewohnt etwas teurer.

Ich habe mir zum Start einen Citadel Kunststoffkleber gekauft und bin zufrieden – würde mir heute aber wohl einen Günstigeren kaufen. Revall und Uhu Kleber sind sicher ähnlich gut und ihr spart euch den einen oder anderen Euro.

 

Bastelleim

Grundlagen Kleben Leim

Der Bastelleim ist euer Kleber für alles zum Thema Base-Gestaltung – Holz, Styropor, Stoffe, Papier und Filz. Achtet darauf einen Leim zu kaufen, der transparent auftrocknet.

Leim hilft euch ganz einfach Streugut auf Bases aufzubringen. Streicht zum Beispiel eine dünne Schicht Leim auf die Base und bestreut das Ganze mit Gras oder Sand. Der Leim verschwindet, das Streugut bleibt.

Ich habe den Leim aus meiner Kindheit besorgt: Ponal Express – an sich ein Holzleim, aber ich hatte bisher keine Probleme damit andere Dinge zu kleben.

 

Sekundenkleber

Grundlagen Kleben Kunststoffkleber

Sekundenkleber ist euer Mittel der Wahl, wenn es um Metall- oder Resin-Miniaturen geht. Der Kleber härtet schnell aus und trägt auch schwere Lasten verlässlich.

Die Community empfiehlt für Metall und Resin auch sogenannte Gel-Kleber. Die gibt es von Uhu und Revall. Beide Unternehmen haben auch „normale“ Sekundenkleber. Einen Metall- und Resin-Sekundenkleber gibt es auch von Games Workshop.

Ich habe aktuell keine Metall- oder Resin-Miniaturen in Arbeit und kann euch keinen Kleber aus eigener Erfahrung empfehlen.

 

Kleben vorbereiten

Wie vor allen Arbeitsschritten ist Vorsorge besser als Nachsorge. Bereitet also euch und eure Figur vor – wir wollen vermeiden, dass ihr euch an eure Figuren oder euch selbst klebt 😀

Die Teile die ihr bemalen wollt sollten möglichst sauber sein. Wie beim Grundieren angesprochen, haftet auf den Miniaturen ein Pulver aus der Produktion. Durch das Pulver lösen sich die Gussrahmen leichter von der Gussform. Es sorgt aber dafür das sich Farben oder eben Kleber von der Figur trennen.

Bedeutet für uns: Die Minis brauchen ein Bad – auch die Orks!

Gebt alle Teile in eine Schüssel mit Wasser und einem Tropfen Spülmittel. Nehmt euch jetzt eure Zahnbürste, aus dem Werkzeuggrundset und schrubbt die Teile vorsichtig ab. Keine Sorge, weder Wasser, noch Spüli oder Zahnbürste können euren Plastikkameraden etwas anhaben. Lasst die Miniaturen jetzt am besten über Nacht zum Trocknen liegen.

Achtet beim Kleben auf eine saubere Arbeitsumgebung. Wascht eure Hände und checkt vor dem ersten Versuch ob überhaupt etwas aus eurem Kleber rauskommt. Helft sonst mit einer dünnen Nadel nach. Ein oder zwei Blätter Papier sollte noch zur Hand sein und los geht’s!

 

Erst Modellieren, dann fixieren!

Macht vor dem Kleben eine Trockenübung mit dem Modell. Wie passt was zusammen? Wo treffen welche Klebeflächen aufeinander? Wo muss Kleber hin, wo nicht? Und wie viel? Das Wichtigste natürlich: gefällt euch die Figur so?

Modelliert die Figur also bevor ihr die Teile miteinander zusammenklebt. Besser vorher einmal probieren, bevor ihr nachher nicht zufrieden seid und mühsam alles wieder trennen müsst.

Beginnt nun von unten nach oben die Teile zusammen zu kleben. Beachtet dabei die Trocknungszeit die für euren Kleber angegeben ist.

Kunststoff- und Sekundenkleber haben eine Metallspitze, verwischt mit ihr den Kleber auf der Klebefläche. Spart dabei mit Kleber, zu viel und die Kontaktpunkte brechen. Ein dünner Film reicht meistens – lest am besten die Beschreibung eures Kleber. Haltet die Kontaktpunkte drei bis vier Sekunden zusammen. Jetzt sollte eure Miniatur alleine stehen. Leim solltet ihr zügig verarbeite. Leim ist generell etwas großzügiger zu verwenden, aber übertreibt es nicht. Es gibt kaum etwas Hässlicheres als „transparente“ Kleberreste die durch die Base schimmern. Streicht den Leim mit einem Holzspatel oder einem Stück Papier glatt.

Lasst die Figuren dann in Ruhe trocknen und spielt nicht damit herum bis die Aushärtezeit eures Kleber erreicht ist. Keine Sorge, bei Kunststoffklebern reden wir hier von ein paar Minuten. Ihr könnt dann gleich mit dem Entgraten weitermachen. Leim braucht etwas länger, bis er hält. Große und schwere Teile solltet ihr so lange fixieren.

 

Damit haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht. Es gibt kaum einen Schritt im Miniature Painting der so wenig Arbeit macht und so viel Fortschritt zeigt 🙂

 

Bildquellen

Amazon – alle Produktfotos, der Einfachheit wegen siehe Links direkt in den Kategorien